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Passkeys statt Passwörter: Warum das Passwort langsam ausstirbt

Anfang 2026 nutzen bereits rund 69 % der Menschen mindestens einen Passkey, über 15 Milliarden Konten unterstützen die passwortlose Anmeldung. Was dahintersteckt und warum du umsteigen solltest.

Das Passwort hat uns jahrzehntelang begleitet – und Nerven gekostet. Zu kurz ist unsicher, zu lang vergisst man, und Phishing-Mails greifen genau hier an. 2026 zeichnet sich ab, dass die Ablösung ernst wird: die Passkeys.

Wie groß der Trend schon ist

Die Zahlen sprechen für sich. Anfang 2026 nutzen laut FIDO Alliance bereits rund 69 Prozent der Konsumenten mindestens einen Passkey, über 15 Milliarden Konten unterstützen die passwortlose Anmeldung, und knapp die Hälfte der 100 meistbesuchten Websites bietet Passkeys an. Große Anbieter wie Amazon oder sogar Banken ziehen mit – bei manchen haben binnen weniger Monate zig Millionen Kunden umgestellt. Auch das BSI empfiehlt die Technik.

Was ein Passkey eigentlich ist

Ein Passkey ist kein Passwort, das du dir merken musst, sondern ein kryptografischer Schlüssel, der sicher auf deinem Gerät liegt. Beim Anmelden bestätigst du einfach per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN – fertig.

Der entscheidende Vorteil: Es gibt kein Geheimnis, das man dir abluchsen könnte. Ein Passkey lässt sich nicht abphishen und nicht bei einem Datenleck des Anbieters stehlen, weil der geheime Teil dein Gerät nie verlässt. Genau das macht ihn Passwörtern in Sachen Sicherheit klar überlegen.

Was das für dich heißt

Ganz praktisch:

  • Aktiviere Passkeys, wo es sie gibt. Bei Google, Apple, Microsoft, Amazon und vielen anderen Diensten ist das mit wenigen Klicks erledigt.
  • Für die Übergangszeit gilt weiter: Nicht jede Seite kann schon Passkeys. Wo du noch klassische Passwörter brauchst, sollten sie lang, zufällig und pro Dienst unterschiedlich sein. Ein Passwort-Generator wie in meinen Tools hilft dabei – alles direkt im Browser, nichts wird übertragen.
  • Nutze weiter Zwei-Faktor, solange du auf ein Passwort angewiesen bist.

Und für Website- und App-Betreiber?

Wenn du selbst einen Login anbietest, lohnt es sich, Passkeys auf dem Schirm zu haben. Weniger Reibung beim Anmelden bedeutet zufriedenere Nutzer und – gerade im Shop – oft mehr Abschlüsse. Kein Wunder, dass ausgerechnet der E-Commerce beim Thema vorangeht.

Fazit

Das Passwort verschwindet nicht über Nacht, aber die Richtung ist klar: sicherer, bequemer, passwortlos. Fang bei deinen wichtigsten Konten an und aktiviere Passkeys, wo du sie bekommst. Und wenn du überlegst, deinen eigenen Login modern und sicher aufzustellen, sprich mich gern an.

Quellen

#Passkeys#Sicherheit#Passwort#Datenschutz

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