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Gesundheit

Apps auf Rezept: Wie digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) funktionieren

Über eine Million Mal wurden Gesundheits-Apps in Deutschland schon verordnet, seit 2026 gibt es Neuerungen. Was eine DiGA ausmacht, wie du an sie kommst – und was hinter so einer App steckt.

Dass es Medikamente auf Rezept gibt, weiß jeder. Dass es auch Apps auf Rezept gibt, ist weniger bekannt – dabei sind die sogenannten digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in Deutschland längst Alltag. Bis Ende 2024 wurden sie über eine Million Mal verordnet oder genehmigt.

Was eine DiGA ist

Eine DiGA ist keine beliebige Wellness-App, sondern ein geprüftes Medizinprodukt. Sie unterstützt dabei, eine Krankheit zu erkennen, zu behandeln oder mit ihr zu leben – etwa bei Angststörungen, Schlafproblemen, Rückenschmerzen oder als Begleitung bei chronischen Erkrankungen. Damit eine App ins offizielle DiGA-Verzeichnis des BfArM kommt, muss sie Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und – ganz wichtig – an den nachgewiesenen Nutzen erfüllen.

Stand März 2026 sind rund 61 Anwendungen gelistet, die meisten davon dauerhaft zugelassen. Neu aufgenommen wurden zuletzt zum Beispiel Apps gegen soziale Phobie oder zur Begleitung bei krebsbedingter Erschöpfung.

Wie du an eine DiGA kommst

Der Weg ist unkompliziert:

  1. Ärztin oder Arzt verordnet die passende DiGA – oder deine Krankenkasse genehmigt sie auf Antrag.
  2. Du bekommst einen Freischaltcode und lädst die App herunter.
  3. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.

Seit dem 1. Januar 2026 gibt es zudem Neuerungen: unter anderem eine etwas höhere Vergütung für die ärztliche Betreuung und die schrittweise Umstellung auf die elektronische Verordnung.

Ein Blick hinter die Kulissen – aus Entwicklersicht

Als App-Entwickler finde ich das Thema besonders spannend, weil eine DiGA zeigt, wie hoch die Latte für eine App sein kann. Hier geht es nicht um schnelle Features, sondern um Sorgfalt: geprüfter Datenschutz, saubere Sicherheit, belastbare Studien zum Nutzen. Das ist ein ganz anderes Kaliber als eine einfache Info-App – und ein gutes Beispiel dafür, dass „eine App bauen" je nach Anspruch sehr unterschiedliche Dinge bedeuten kann.

Nicht jede Gesundheits-Idee muss gleich eine zertifizierte DiGA werden. Oft reicht eine gut gemachte App oder Website, um Menschen zu unterstützen. Aber wer den regulierten Weg gehen will, sollte von Anfang an wissen, worauf er sich einlässt.

Fazit

DiGA sind ein Beispiel dafür, wie digitale Werkzeuge ganz konkret im Gesundheitsalltag ankommen – geprüft, verordnet und von der Kasse bezahlt. Wenn du eine Idee im Bereich Gesundheit hast und wissen willst, was technisch machbar und sinnvoll ist, lass uns unverbindlich sprechen. Und für den schnellen Alltag findest du einfache Rechner wie den BMI-Rechner in meinen Tools.

Quellen

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#DiGA#Gesundheit#App#Digital Health

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