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Gesundheit

ePA wird besser – aber ab Juli nur noch mit Android 14 oder iOS 18

Seit Juli 2026 bekommt die elektronische Patientenakte neue Funktionen wie Push-Nachrichten und den Medikationsplan. Der Haken: Ältere Handys sind ausgesperrt, weil die Telematik-Infrastruktur von RSA auf ECC-Verschlüsselung umstellt. Ich erkläre dir, was dahintersteckt – und warum das auch als Handynutzer wichtig ist.

Die elektronische Patientenakte (ePA) macht gerade einen ordentlichen Sprung – und bringt gleichzeitig eine Hürde mit, über die viele stolpern werden. Weil das genau an der Schnittstelle von Gesundheit und Smartphone liegt, wo ich beruflich zu Hause bin, sortiere ich dir das hier in Ruhe.

Was seit Juli neu in der ePA ist

Die Kassen-Apps rollen seit Anfang Juli schrittweise zwei nützliche Funktionen aus:

  • Push-Nachrichten: Du bekommst mit, wenn sich etwas in deiner Akte tut – etwa wenn nach einem Krankenhausaufenthalt der Entlassbrief hochgeladen wird oder eine Praxis auf deine Akte zugreift. Du kannst selbst einstellen, worüber du benachrichtigt wirst.
  • Elektronischer Medikationsplan: Ab Mitte Juli zeigt die Akte deine institutionsübergreifende Gesamtmedikation – also welche Praxis dir was verordnet hat, an einer Stelle gebündelt. Das hilft, Wechselwirkungen zu vermeiden.

Das ist echter Mehrwert, gerade wenn mehrere Ärzte im Spiel sind.

Der Haken: dein Handy muss aktuell sein

Jetzt der Teil, den dir kaum jemand vorab sagt: Ab Juli 2026 brauchst du für die ePA mindestens Android 14 oder iOS 18. Ältere Geräte werden für die Akte – und auch fürs E-Rezept in der App – gesperrt. Wenn dein Smartphone also ein paar Jahre auf dem Buckel hat und keine Updates mehr bekommt, kann es sein, dass du plötzlich vor verschlossener Tür stehst.

So prüfst du das in 20 Sekunden: Einstellungen → System → Info zum Telefon → Android-Version (bei iPhones: Einstellungen → Allgemein → Info). Steht da eine 13 oder kleiner, wird es Zeit, dich zu kümmern.

Warum das Ganze? Ein Kryptografie-Wechsel

Der Grund ist technischer, als man denkt – und finde ich sogar spannend: Die Telematik-Infrastruktur, also das sichere Netz hinter dem Gesundheitswesen, stellt die Verschlüsselung von RSA auf ECC um (Elliptic Curve Cryptography). ECC gilt als moderner, mindestens genauso sicher und dabei deutlich ressourcen­sparender als das alte RSA. Der Wechsel passiert auf Empfehlung des BSI (Technische Richtlinie TR-02102) und im Einklang mit europäischen Vorgaben.

Und genau hier schließt sich der Kreis zu meiner Arbeit: Als Android-Entwickler ist das für mich Alltag. Alte Verschlüsselung fliegt raus, neue kommt rein, und Apps müssen mit aktuellen Systemversionen mitziehen. Wer eine App baut, die in fünf Jahren noch läuft, muss sowas einplanen – nicht erst, wenn die Behörde den Stecker zieht. Deshalb setze ich bei meinen Projekten auf aktuelle Android-Versionen und saubere, wartbare Grundlagen.

Hinweis: Das hier ist meine technische Einordnung, keine medizinische oder rechtliche Beratung. Was konkret in deine Akte gehört und wer darauf zugreifen darf, besprichst du am besten mit deiner Praxis oder Krankenkasse.

Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, eine App oder eine moderne Website bauen zu lassen, die auch in ein paar Jahren noch sauber läuft, dann ist genau das mein Thema. Wie ich arbeite – von der Android-App in Kotlin bis zur Website mit eigenem CMS – liest du auf bymw.de. Schreib mir einfach, was du vorhast.

Quellen

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#ePA#Gesundheit#Android#Datenschutz#Digitalisierung

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